Katze und Hund in einem Haushalt

Lorenz Zintl • 10. August 2022

Katze und Hund in einem Haushalt

In rd. 20 % der Haushalte leben Hund und Katze zusammen, und es gibt genügend Beispiele dafür, dass sich die beiden Tiere wunderbar vertragen. 
    Wenn sich Hunde und Katzen streiten und jagen, ist dies in der Regel nicht auf Revierverhalten zurückzuführen. Viel wahrscheinlicher hat das eine Tier Angst vor dem anderen, was zu einer Verteidigungsaggressivität führt. Gelegentlich sieht der Hund die Katze auch als Beute an und beginnt, sie zu jagen. 

    Wenn man beide Tiere in einem Haushalt haben will, so gibt es keine Garantie, dass sich die Tiere vertragen. Es gibt aber eine Möglichkeit, optimale Voraussetzungen für ein harmonisches Zusammenleben zu schaffen. Du musst dabei den Tieren die Möglichkeit geben, sich in kleinen Schritten kennen zu lernen. Die Gewöhnung an den Geruch und die Anwesenheit des Anderen ist die Basis für eine zukünftige Freundschaft.

    Befolge bitte dabei die folgenden sieben Schritte:
    1. In einem ersten Schritt dürfen sich die Tiere hören und riechen, aber noch nicht sehen. Jenes Tier, das schon im Haus wohnt, wird auf eine bestimmte Fläche beschränkt, während Du das neue Tier nach Hause bringst und es dann ein wenig die Umgebung erkunden lässt.
    2. Nimm ein altes Handtuch und rubbel damit den neuen Hund oder die neue Katze ab. Gib das Handtuch dann in jene Räume, wo sich das bereits vorhandene Tier befindet.
    3. Nach einigen Stunden werden die Zimmer und auch das Handtuch getauscht. Dieser Tausch wird immer wieder wiederholt, solange beide Tiere noch getrennt leben.
    4. Füttere die Tiere auf gegenüberliegenden Seiten einer (nicht durchsichtigen) Tür. So assoziieren die Tiere positive Erfahrungen mit dem jeweils anderen Tier.
    5. Solange die Tiere an dem Geruch des anderen Tieres und ihr Gegenüber bei der „Tür-Fütterung“ interessiert sind, bleiben die Tiere getrennt. Danach kannst Du ein Treffen organisieren, wo sie sich sehen, aber noch nicht berühren können. Dieses Treffen kann vor einer Glastür, eine Kinderschranke oder an der Leine stattfinden.
    6. Die Tiere sollen sich sehen können und ermuntert werden, ruhig liegen zu bleiben. Sollten die Tiere noch zu aufgeregt sein, sollte der Abstand zwischen den Tieren vergrößert werden.
    7. Sobald die Tiere entspannt sind, kannst Du einen ersten Kontakt versuchen. So kannst Du dem Hund erlauben, die Katze in seinem eigenen Tempo zu besuchen. Zu wildes oder aggressives Verhalten kann mit Wasserspritzern eingebremst werden. Der Hund darf auf keinen Fall die Katze jagen oder bedrohen. Die Katze wiederum muss lernen, dem Hund zu vertrauen.

    Über den Erfolg dieser Methode berichtet ein Ehepaar aus München:
    „Die langsame gegenseitige Vorstellung der Tiere war ein wenig mühsam, hat sich aber ausgezahlt. Seitdem sich die Tiere aneinander gewöhnt haben, läuft es total harmonisch zwischen ihnen ab, und es kommt immer wieder vor, dass sie gemeinsam in der Sonne schlafen.“

    Tags: Hund Katze Zusammenleben

    Weitere Beiträge, die Dich interessieren könnten

    von Lorenz Zintl 20. Mai 2026
    Typische Merkmale für Wurmbefall bei Hund oder Katze sind ein aufgeblähter Bauch, Mangelerscheinungen und ein Gewichtsverlust trotz guten Appetits, Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Blähungen und sogenanntes "Po-Rutschen/Schlittenfahren".
    von Lorenz Zintl 10. Mai 2026
    "Freiheit" ist ohne Frage einer derjenigen Begriffe bzw. eines derjenigen Ziele, warum eine überragende Mehrzahl an Networkern in diesem Business beginnen. 
    von Lorenz Zintl 30. April 2026
    Wir freuen uns, Dir heute fantastische Neuigkeiten mitzuteilen: Unser Sortiment wird um 3 erstklassige Produkte in Bio-Qualität aus Bayern erweitert!
    von Lorenz Zintl 21. April 2026
    Wir freuen uns, Dir heute fantastische Neuigkeiten mitzuteilen: Unser Sortiment wird um 3 erstklassige Produkte in Bio-Qualität aus Bayern erweitert!
    von Lorenz Zintl 10. April 2026
    Die wichtigste berufliche Frage, die Du Dir heute stellen kannst, ist: »Ist meine aktuelle Arbeit etwas, wovon ich lebe, oder etwas, wofür ich lebe?«
    von Lorenz Zintl 30. März 2026
    Tierhalter gehen eigentlich davon aus, dass die Hersteller des Katzenfutters nur das Beste für Katzen im Sinn haben. In der Tat gibt es viele Hersteller von wirklich artgerechtem Katzenfutter ohne Getreide. Doch bei manchen schwarzen Schafen dieser Branche herrscht Profitgier. Sie strecken den Fleischanteil des Futters vor allem mit Getreide, darunter mit hohen Anteilen von Weizen, Soja und Mais. Dieses Futter ist billiger, aber keine artgerechte Nahrung. Der Hauptbestandteil sollte immer Fleisch sein.
    von Lorenz Zintl 20. März 2026
    Tierhalter gehen eigentlich davon aus, dass die Hersteller des Hundefutters nur das Beste für Hunde im Sinn haben. In der Tat gibt es viele Hersteller von wirklich artgerechtem Hundefutter ohne Getreide. Doch bei manchen schwarzen Schafen dieser Branche herrscht Profitgier. Sie strecken den Fleischanteil des Futters vor allem mit Getreide, darunter mit hohen Anteilen von Weizen, Soja und Mais. Dieses Futter ist billiger, aber keine artgerechte Nahrung. Der Hauptbestandteil sollte immer Fleisch sein.
    von Lorenz Zintl 11. März 2026
    Vielen Menschen ist nicht bewusst, was der allererste Schritt zu einem erfolgreichen Leben ist. Du aber liest diesen Beitrag und interessiert Dich ggf. auch für eine neben- oder hauptberufliche Tätigkeit bei ANIfit als Tierernährungsberater/in, und Du kannst dann die gewonnene Erkenntnis aus diesem Beitrag sofort umsetzen.
    von Lorenz Zintl 28. Februar 2026
    Unabhängig, anmutig und mit einem uralten Jagdinstinkt ausgestattet: Katzen sind faszinierende Geschöpfe. Doch während sich die Vorfahren der Stubentiger als geschickte Mäusejäger auszeichneten, hat sich die Lebensweise der heutigen Hauskatzen deutlich verändert. Statt selbst für Beute zu sorgen, bekommen sie in der Mehrheit aller Fälle ihr Freschen vorgesetzt. Hier besteht aber die Gefahr, dass der biologische Bedarf nur unzureichend gedeckt wird. Immer mehr Katzenhalter entscheiden sich daher für eine natürliche und damit artgerechte Option mit Rohfutter: das sogenannte Barfen.
    von Lorenz Zintl 20. Februar 2026
    Die ANIfit Pferdebrocken sind kalorienarm und bestehen zu 100 % aus Pferdemuskelfleisch.

    Zurück zu den Blog-Bereichen