Hunde im Schnee

Lorenz Zintl • 20. November 2021

Hunde im Schnee

Auch wenn die Temperaturen derzeit noch herbstlich sind, so wird der Schnee auch im Jahr 2021 sicherlich noch kommen. Hunde sind begeistert, doch gilt es einige Besonderheiten zu beachten.
    Hunde haben keine Berührungsängste mit dem Schnee. Sie genießen es, durch die verschneite Landschaft zu streichen und im Schnee herumzutoben. In der Regel vertragen die Hunde die Kälte sehr gut und brauchen weder Kleidung noch eine Decke. Kurzhaarige Hunde sind natürlich empfindlicher, haben aber kein Problem, wenn Sie immer in Bewegung bleiben. Langhaarigen Tieren sollte regelmäßig die Unterwolle ausgebürstet werden, damit die Haare nicht absterben und dem Tier warm bleibt. Ein Sitzen auf dem kalten Boden ist für alle Tiere schlecht und sollte daher vermieden werden. Tieren mit Nierenproblemen oder Knochenerkrankungen ist dagegen ein wasserdichter und warmer Mantel durchaus anzuraten.

    Nach einem Spaziergang im Freien sollten die Pfoten gepflegt werden, da sich bei den Pfoten Eisklumpen bilden können oder durch grobe Salzkörner oder Streusand Scheuerstellen entstehen können. Ein Abspülen der Pfote mit lauwarmem Wasser ist hier hilfreich. Kleinere Verletzungen sollten mit einer Wund- und Heilsalbe behandelt werden. Vorbeugend sollten die Pfoten mit einem Pfotenbalsam eingerieben werden.
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    Was unbedingt vermieden werden sollte ist das Fressen von Schnee. Tiere lieben es, aber es ist eine der Hauptursachen für Erkrankungen im Winter. Die häufigsten Reaktionen auf große Mengen Schnee sind Magen- und Darmentzündungen. Apropos Erkrankungen: Hunde können sich während der Grippezeit beim Menschen anstecken. Während einer Grippe gilt daher absolutes Kuschelverbot!

    Viel Spaß im Schnee wünscht Dir und Deinem Hund
    Dein
    Zertifizierter Tierernährungsberater
    Lorenz Zintl


    Tags: Schnee, Kälte, Pfoten



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