Für die natürliche Ernährung der Katze: Alles, was Sie über das Barfen wissen müssen

Lorenz Zintl • 28. Februar 2026

Für die natürliche Ernährung der Katze: Alles, was Sie über das Barfen wissen müssen

Unabhängig, anmutig und mit einem uralten Jagdinstinkt ausgestattet: Katzen sind faszinierende Geschöpfe. Doch während sich die Vorfahren der Stubentiger als geschickte Mäusejäger auszeichneten, hat sich die Lebensweise der heutigen Hauskatzen deutlich verändert. Statt selbst für Beute zu sorgen, bekommen sie in der Mehrheit aller Fälle ihr Freschen vorgesetzt. Hier besteht aber die Gefahr, dass der biologische Bedarf nur unzureichend gedeckt wird. Immer mehr Katzenhalter entscheiden sich daher für eine natürliche und damit artgerechte Option mit Rohfutter: das sogenannte Barfen.
    BARF – die Kurzform für „biologisch artgerechtes rohes Futter“ – basiert auf der Erkenntnis, dass Tiere gesund leben, wenn ihr Katzenfutter roh ist – also dem ursprünglichen Beuteschema entspricht: Rohes Fleisch, Innereien und pflanzliche Zusätze. Bei ANIfit bedeutet das: Seit Jahren bewährte Rezepturen; schonend gefriergetrocknet, damit Vitamine und Geschmack erhalten bleiben. Doch wie genau funktioniert das Barfen? Dieser Artikel beantwortet alle Fragen:

    Natürliche Ernährung: Was bedeutet BARF für Katzen?
    Wer sich schon ein bisschen auskennt, weiß: Barfen wurde für Hunde entwickelt. Doch tatsächlich ergibt diese Art der Fütterung mindestens genauso viel Sinn für Katzen. Schließlich jagen sie in freier Wildbahn Beutetiere wie Mäuse, Vögel oder kleine Nagetiere. Damit nehmen sie Fleisch, Innereien, Muskelfleisch und – durch deren Mageninhalt – auch pflanzliche Bestandteile zu sich. Genau diese Zusammensetzung wird durch das Barfen erhalten. Erweitert um wertvolle Zusätze wie Lachsöl oder Hühnersuppe, bekommen Stubentiger alles, was für die ausgewogene Ernährung wichtig ist.

    Warum sollte eine Katze barfen?
    Die Umstellung auf BARF-Premiumfutter bietet viele Vorteile für ein Haustier. Vor allem sorgt die artgerechte Ernährung für…

    … gesundheitliche Verbesserungen: Viele Katzenhalter berichten darüber, dass ihre Samtpfote wieder glänzendes Fell hat, dass das Energielevel größer und die Verdauung besser ist.
    … individuelle Kontrolle: Beim Barfen bestimmt der Halter über die Qualität der Zutaten und kann Unverträglichkeiten oder Allergien berücksichtigen.
    … eine Vermeidung von Zivilisationskrankheiten: Übergewicht, Zahnstein oder Nierenprobleme treten bei BARF-aktiven Katzen seltener auf.

    Wie viel BARF benötigt eine Katze täglich?
    Die Menge an Katzen-BARF richtet sich nach Körpergewicht und Aktivität. Das Internet bietet hier zwar eine Vielzahl sogenannter BARF-Rechner für Katzen. Doch wer auf eine individuelle – und daher sehr konkrete – Bewertung für sein Haustier wert legt, der sollte das direkte Gespräch (02432-979090) mit einem zertifizierten ANIfit-Tierernährungsberater suchen.

    Wie sollte sich das Katzen BARF-Futter zusammensetzen?
    Die Mischung ist entscheidend! Das Barfen orientiert sich am sogenannten Beutetierprinzip. Damit sollten BARF-Rezepte für Katzen u.a. aus den folgenden Bestandteilen bestehen:

    • Muskelfleisch liefert hochwertige Proteine und Energie.
    • Innereien, z.B. Leber, Nieren und Hühnerherzen. Sie enthalten wichtige Vitamine und Spurenelemente.
    • Knochen oder Eierschalenpulver decken den Kalziumbedarf ab.
    • Pflanzliche Bestandteile, z.B. (feingehackte!) Karotten oder Kürbisstücke, sind ideale Ballaststoffe.

    Zusätze: u.a. Taurin (eine essenzielle Aminosäure) und Öle wie Lachsöl dürfen nicht fehlen. Sie decken den Nährstoffbedarf ab.

    Welche Fleischsorten eignen sich für das Barfen von Katzen?
    Nicht jedes Fleisch eignet sich als Anteil im BARF. Vor allem bei der Umstellung sollten leicht verdauliches Huhn oder Hase im Napf landen. 
      Anschließend dann auch Kalb oder Rind – das sind hervorragende Proteinquellen. Wild (z.B. Hirsch) oder Fisch (z.B. Rotbarsch) eignet sich besonders für empfindliche Katzen.
        Ganz verzichtet werden muss auf (rohes) Schweinefleisch. Die Gefahr einer Übertragung der tödlichen „Aujeszkyschen Krankheit” ist groß. Alle diese Tipps gelten übrigens für Stubentiger und auch für Freigänger!

        Wie gelingt die Umstellung auf BARF?
        Die Umstellung auf BARF ist ein ganz individueller Prozess. Vor allem bei Katzen, die bisher industrielles Futter bekommen haben. Denn: Stubentiger sind Gewohnheitstiere; sie stehen neuen Gerüchen oder Konsistenzen in den meisten Fällen skeptisch gegenüber. Wer aber folgende Tipps beherzigt, erleichtert sich und seinem Vierbeiner die Umstellung – das sind also keine Nachteile beim Barfen von Katzen:
        • Zuerst sollten nur kleine Mengen Rohfleisch unter das gewohnte Futter gemischt oder als Snacks gegeben werden.
        • Falls die Skepsis beim heimischen Liebling überwiegt, kann es helfen, das Fleisch leicht anzubraten.
        • Auch Katzen haben Gourmet-Vorlieben. Idealerweise sollten verschiedene Fleischsorten ausprobiert werden.
        In all diesen Punkten gibt der zertifizierte ANIfit-Tierernährungsberater aber individualisierte Informationen – schließlich ist jedes Tier einzigartig. Über diese Tel.-Nr. 02432-979090 ist er zu erreichen. 

        Ist BARF bei Katzen wirklich artgerecht?
        Wie schon in der Einleitung geschrieben: BARF ist eine artgerechte Form der Katzenfütterung. Die natürlichen Bedürfnisse des Katzen-Organismus sind damit abgedeckt.
          Zudem liegt es so in der Hand des Halters/der Halterin, über die Gesundheit seines/ihres Haustiers zu entscheiden. Ein zusätzlicher Vorteil ergibt sich dadurch, dass jede Nahrungsmenge individuell abgemessen werden kann – durch die Gefriertrocknung muss nur Wasser hinzugegeben werden und schon ist die gewünschte Portionsgröße servierfertig.

          BARF bei Katzen und Hunden: Die Unterschiede
          Vergleicht man Barfen bei Hunden und Katzen, erkennt man schnell grundlegende Unterschiede. Katzen haben einen höheren Proteinbedarf! Das heißt: Wer BARF für Katzen kaufen will, muss folgendes beachten: Sie benötigen spezifische Nährstoffe wie u.a. Taurin. Das ist bei Hunden nicht in gleicher Menge erforderlich. Außerdem ist auch der pflanzliche Anteil beim Katzen-BARF geringer – die Stubentiger sind kaum in der Lage, pflanzliche Stoffe zu verdauen. Wichtig ist auch: Während Hunde beim Barfen gerne mal größere Knochen zerkauen, dürfen die Knochen für Katzen nur klein und weich sein (u.a. Hühnerflügel oder -hälse).

          Katzen-BARF leicht gemacht: Praktische Tipps für Anfänger
          Katzenhalter, die sich neu mit dem Thema BARF beschäftigen, müssen sich mit Planung und Umsetzung genauer befassen. Wichtig ist die Erstellung eines Komplettmenüs, das den genauen Nährstoffbedarf der Katze berücksichtigt. Um den Übergang sanft und unkompliziert zu gestalten, bietet sich auch die Mischung mit hochwertigem Nassfutter für Katzen an. Die genaue Beratung dazu übernimmt der 
          ANIfit-Tierernährungs-Experte. Gerne anrufen unter 02432-979090.
            Tags: artgerechte Katzenernährung, BARF, barfen, Katze, Ernährungsberatung

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