Der Deutsche Heimtiermarkt 2025

Rund 34 Millionen Heimtiere (Hunde, Katzen, Kleintiere sowie Ziervögel) leben in deutschen Haushalten. In rund 44 % der Haushalte gibt es solche Haustiere, aber auch Zierfische und Terrarientiere pp. Die Heimtierhaltung hat somit eine große – und seit längerem stabile – Bedeutung für unsere Gesellschaft. Viele der Heimtiere – insbesondere Hunde und Katzen oder bei Kindern auch Kaninchen, Hamster oder Meerschweinchen – werden als Sozialpartner und Familienmitglied gesehen, andere Tiere eher als freudebereitendes Hobby. Zudem unterstützen Heimtiere nachweislich die physische und psychische Gesundheit ihrer Besitzer. Insgesamt sind sie somit eine wertvolle Bereicherung unseres Lebens und unserer Gesellschaft.
Mit der zunehmenden Wertschätzung ist auch eine zunehmende Bereitschaft verbunden, Ausgaben für die Heimtiere zu tätigen. Im Laufe der Zeit sind damit viele Bereiche entstanden, in denen die Heimtierhaltung auch als lukrativer Markt verstärkt kommerziell genutzt wird. Auf diesem Wege trägt sie auch zur gesamtwirtschaftlichen Nachfrage, der Produktion und der Wertschöpfung eines Landes bei. Auch wird damit die Bedeutung der Heimtiere für Sozialprodukt und Arbeitsplätze in Deutschland erkenntlich.
23.04.2026 | Pressemeldung ZZF – Zentralverband der Heimtierbranche e.V.
Umsätze bleiben auf hohem Niveau
Heimtiere in 43 Prozent der Haushalte

Der Markt für Katzenfutter ist im Jahr 2025 um 1,3 Prozent gestiegen.
Foto: FurryFritz / Smarterpix_FurryFiritz/WZF
Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten hat sich die deutsche Heimtierbranche auch im Jahr 2025 auf hohem Umsatzniveau behauptet – getragen von innovativen Unternehmen und der besonderen Bedeutung, die Heimtiere für viele Menschen haben.
Der stationäre Fach- und Lebensmitteleinzelhandel erzielte einen Umsatz von gut 5,3 Milliarden Euro und lag damit nur leicht unter dem Vorjahresergebnis (minus 0,7 Prozent). Hinzu kamen gut 1,5 Milliarden Euro über den Online-Handel sowie 134 Millionen Euro für Wildvogelfutter.
Somit belief sich der Gesamtumsatz der deutschen Heimtierbranche im vergangenen Jahr auf knapp 7 Milliarden Euro.
Der Umsatz mit Heimtier-Fertignahrung blieb im Vergleich zu 2024 mit rund 4,3 Milliarden Euro fast unverändert (plus 0,3 Prozent). Das Segment Bedarfsartikel und Zubehör hingegen entwickelte sich rückläufig, mit einem Umsatz von nicht ganz 1,1 Milliarden Euro und einem Minus von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Größere Investitionen, beispielsweise in Hundezubehör, Kleintiergehege oder Vogelvolieren, wurden aufgrund der anhaltend angespannten finanziellen Lage zurückgestellt.
„Der deutsche Heimtiermarkt ist ein stabiler, gesellschaftlich verankerter Markt mit einer verlässlichen Nachfrage. Dennoch nehmen die wirtschaftlichen Belastungen zu – für Hersteller, Händler als auch für Tierhalterinnen und Tierhalter“, kommentiert Norbert Holthenrich, Präsident des ZZF – Zentralverband der Heimtierbranche e.V. „Das Wohl der Heimtiere bleibt für Tierfreunde jedoch nach wie vor zentral, weshalb sie in eine gesunde Ernährung und Pflege ihrer Heimtiere investieren.“
„Die gesamtwirtschaftliche Lage ist derzeit für alle herausfordernd, für die Hersteller von Heimtierprodukten ebenso wie für Tierhalterinnen und Tierhalter“, so Georg Müller, Vorsitzender des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. „Umso mehr freut uns die insgesamt konstante Entwicklung der Umsätze unserer Branche. Wir sehen aber auch tierartenspezifische Unterschiede. Während etwa Zuwächse bei Hundesnacks und Katzenfutter zur Stabilisierung der Umsätze mit Heimtier-Fertignahrung beitrugen, mussten andere Bereiche Einbußen hinnehmen.“
Umsatz der Heimtierbranche 2025

Katzenfutter mit Umsatzplus
Klarer Umsatzsieger im Bereich Heimtier-Fertignahrung war 2025 der Markt für Katzenfutter. Er blieb mit einem Gesamtumsatz von gut 2,3 Milliarden Euro im stationären Handel und einem Plus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr das größte Futtersegment und entwickelte sich durchweg positiv: Snacks einschließlich Katzenmilch kamen auf 380 Millionen Euro (plus 3,0 Prozent), Feuchtfutter auf gerundet 1,6 Milliarden Euro (plus 1,1 Prozent) und Trockenfutter auf 379 Millionen Euro (plus 0,5 Prozent).
Gemischtes Ergebnis bei Hundefutter
Der Umsatz mit Hundesnacks ist 2025 um 2,1 Prozent auf 768 Millionen Euro gestiegen. Die Segmente Feuchtfutter (582 Millionen Euro, minus 1,9 Prozent) und Trockenfutter (403 Millionen Euro, minus 2,7 Prozent) zeigten eine gegenläufige Entwicklung. Insgesamt erzielte der Markt für Hundefutter in den klassischen Vertriebswegen einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und blieb damit nahezu auf Vorjahresniveau (minus 0,3 Prozent).
Umsatzrückgänge bei Nahrung für weitere Heimtiere und Wildvogelfutter
Nachdem das Segment Zierfischfutter in den vergangenen Jahren durchweg Umsatzzuwächse im stationären Handel verzeichnen konnte, setzte sich dieser Aufwärtstrend 2025 nicht fort (60 Millionen Euro, minus 3,2 Prozent). Auch die Segmente Ziervogelfutter (68 Millionen Euro, minus 3,7 Prozent) und Kleintierfutter (76 Millionen Euro, minus 7,3 Prozent) mussten Einbußen hinnehmen.
Ein ähnlicher Trend zeigte sich bei Wildvogelfutter: Die Umsätze in diesem Segment beliefen sich 2025 auf 134 Millionen Euro, ein Minus von 7,6 Prozent.
Verluste im Bereich Bedarfsartikel und Zubehör
Der Bereich Bedarfsartikel und Zubehör verzeichnete 2025 mit einem Gesamtumsatz von knapp 1,1 Milliarden Euro im stationären Handel ein Minus von 4,6 Prozent. Diese Entwicklung spiegelte sich auch in den einzelnen Segmenten wider. So mussten alle Bereiche Verluste hinnehmen, von Katzenstreu (370 Millionen Euro, minus 1,6 Prozent) über Zubehör für Katzen (230 Millionen Euro, minus 5,0 Prozent) und Hunde (200 Millionen Euro, minus 6,5 Prozent) bis hin zu Bedarfsartikeln und Zubehör für Ziervögel (24 Millionen Euro, minus 11,1 Prozent), Zierfische (160 Millionen Euro, minus 4,2 Prozent) und Kleintiere (79 Millionen Euro, minus 10,2 Prozent).
Lebensmitteleinzelhandel stärkster Absatzweg für Heimtier-Fertignahrung – Fachhandel führend bei Bedarfsartikeln und Zubehör
Wichtigster Absatzweg für Heimtier-Fertignahrung blieb 2025 mit einem Umsatz von mehr als 2,8 Milliarden Euro und einem Umsatzanteil von 66 Prozent weiterhin der Lebensmitteleinzelhandel (einschließlich Drogeriemärkten und Discountern). Bei Bedarfsartikeln und Zubehör wie etwa Gehegen, Technik, Pflegeprodukten, Streu und Beschäftigungsartikeln behauptete sich der Fachhandel mit einem Umsatz von 808 Millionen Euro und einem Umsatzanteil von 76 Prozent als Hauptabsatzweg.
Online-Handel hält Umsatzlevel
Während knapp ein Drittel der Tierhaltenden Heimtierprodukte ausschließlich im stationären Handel erwirbt, kaufen andere gern auch im Internet ein: 61 Prozent der Halterinnen und Halter geben sowohl im Ladengeschäft als auch online Geld für ihre Heimtiere aus. So betrug das geschätzte Umsatzvolumen in Online-Shops und -Marktplätzen im Jahr 2025 über 1,5 Milliarden Euro und lag damit etwas höher als 2024 (plus 0,6 Prozent). Differenzierte, tierartenspezifische Daten zum Online-Markt sind derzeit noch nicht verfügbar.


In Deutschland leben Heimtiere in 43 Prozent der Haushalte.
Foto: ZZF/IVH
Mehr als 33 Millionen Heimtiere in Deutschland
Im Jahr 2025 lebten 33,4 Millionen Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel in Haushalten in Deutschland. Hinzu kamen zahlreiche Zierfische und Terrarientiere. Insgesamt lebte in 43 Prozent aller Haushalte in Deutschland mindestens ein Heimtier. Das ist das Ergebnis einer haushaltsrepräsentativen Erhebung, die das Marktforschungsinstitut Skopos für IVH und ZZF durchgeführt hat (Telefon- und Online-Erhebung, Basis 5.000 Befragte).
Die Katze bleibt beliebtestes Heimtier
Viele Menschen gehen eine enge emotionale Bindung zu ihren Heimtieren ein und nehmen sie als Teil der Familie wahr. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen erneut die Katzen: Insgesamt 15,7 Millionen Stubentiger lebten 2025 in 24 Prozent der Haushalte. Dabei hatten 43 Prozent der Katzenhaltenden zwei oder mehr samtpfotige Mitbewohner.
Hunde sind mit 10 Millionen Tieren ebenfalls sehr beliebt.

Im vergangenen Jahr lebte in jedem fünften Haushalt mindestens einer der treuen Vierbeiner. 43 Prozent von ihnen sind Mischlinge. Darüber hinaus lebten im vergangenen Jahr 4,4 Millionen Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster oder Mäuse in 5 Prozent der Haushalte sowie 3,3 Millionen Ziervögel in 3 Prozent der Haushalte.
In 4 Prozent der Haushalte pflegten Aquarianer ihre Fische in insgesamt 2,1 Millionen Aquarien. Die Zahl der Gartenteiche mit Zierfischen und der Terrarien betrug jeweils eine Million in zwei bzw. einem Prozent der Haushalte. In 13 Prozent aller Haushalte lebten mindestens zwei Heimtierarten. Darüber hinaus wurden in 1,4 Prozent der Privathaushalte Homefarming-Tiere wie Hühner oder Wachteln gehalten.
„Katzen, Hunde, Nager und Co. können das Leben ihrer Halterinnen und Halter auf vielfältige Weise bereichern und gerade auch in wirtschaftlich und politisch unsicheren Zeiten großen Halt geben“, so Georg Müller. „Das spiegelt sich in der anhaltend hohen Gesamtzahl der Mitbewohner mit Fell, Federn, Flossen oder Schuppen wider. Wichtig ist dabei eine verantwortungsvolle Haltung, die das Wohl der Tiere in den Mittelpunkt stellt.“
Heimtiere als Familienmitglied und Sozialpartner
2025 hatten etwa zwei von drei Familien mit Kindern (67 Prozent) und gut jeder vierte Single (28 Prozent) ein Heimtier. „Diese Zahlen bestätigen die wichtige Rolle von Heimtieren als Familienmitglieder und Sozialpartner“, sagt Norbert Holthenrich.
Die meisten Heimtierhaltenden in Deutschland leben in Mehrpersonenhaushalten. 2025 belief sich der Anteil von Zweipersonenhaushalten auf 35 Prozent, der Anteil von Haushalten mit drei Personen und mehr auf 39 Prozent. 26 Prozent der Tierhalterinnen und Tierhalter lebten in Einpersonenhaushalten.
Alter der Heimtierhaltenden ähnlich zum Vorjahr
Die Altersstruktur der Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer hat sich 2025 kaum verändert. Wie in den Vorjahren waren auch letztes Jahr viele von ihnen im mittleren Alter: 19 Prozent waren 30 bis 39 Jahre alt, 18 Prozent 40 bis 49 und 21 Prozent 50 bis 59. Der Anteil der Tierhaltenden bis 29 Jahre betrug 17 Prozent und der Anteil der über 60-Jährigen 25 Prozent.
Das Fazit von Müller und Holthenrich:
Dass der Markt für Heimtierprodukte das hohe Umsatzniveau der Vorjahre trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen 2025 weitgehend halten konnte, ist ein positives Signal und ein Zeichen der Resilienz der deutschen Heimtierbranche. Gleichzeitig unterstreicht die anhaltend hohe Zahl von Heimtieren ihre gesellschaftliche Bedeutung.
Heimtierstudie 2025:
Heimtierhaltung als relevanter Wirtschaftsfaktor
18.02.2026 | Meldung
Heimtiere leisten einen stabilen Beitrag zu Konsum, Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in Deutschland. Das zeigt die Heimtierstudie 2025 zur wirtschaftlichen Bedeutung der Heimtierhaltung.
Foto: Sophia Weigand
Die Heimtierstudie der Ökonomin Prof. Dr. Renate Ohr von der Georg-August-Universität Göttingen knüpft an die Vorgängerstudien aus den Jahren 2014 und 2019 an und zeigt Entwicklungen in Bereichen wie Heimtiernahrung oder Tierversicherungen auf.
In ihrer Untersuchung beziffert Prof. Dr. Ohr die
mit der Heimtierhaltung verbundenen Umsätze für das Jahr 2024 auf mehr als 18 Milliarden Euro. Abzüglich der darin enthaltenen Importe kommt sie auf einen Beitrag der Heimtierhaltung zur deutschen Wertschöpfung von etwa 15,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von ungefähr 0,35 Prozent am deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP). Geschätzt sind damit bis zu 165.000 Arbeitsplätze verbunden.
Ein Wachstumstreiber ist der Wirtschaftszweig Gesundheit, also Veterinärwesen, Tierheilpraktiker und verwandte Berufe. Die Gesamtumsätze in diesem Bereich schätzt Prof. Dr. Ohr auf einen Betrag zwischen 4 und 4,2 Milliarden Euro - der Anstieg ist vor allem auf die neue Gebührenordnung für Tierärzte seit 2022 zurückzuführen. Auch der Bereich der Tierversicherungen ist der Studie zufolge stark auf 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro gewachsen. Die Einnahmen durch die Hundesteuer sind von 359 Millionen Euro im Jahr 2018 auf 430 Millionen Euro im Jahr 2024 gestiegen.
Entwicklung des deutschen Heimtiermarktes
Markt entwickelt sich stabil
In Deutschland ist der Wunsch nach einem Zusammenleben mit Heimtieren seit 2020 auf einem hohen Niveau. Der Markt für Heimtierbedarf weist daher eine insgesamt konstante Entwicklung mit einer verlässlichen Nachfrage auf. Der Umsatz lag 2023 erstmals über sieben Milliarden Euro. Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten konnte sich die deutsche Heimtierbranche auch im Jahr 2025 auf einem hohem Umsatzniveau behaupten – ein positives Signal und ein Zeichen ihrer Resilienz. Gleichzeitig unterstreicht die anhaltend hohe Zahl von Heimtieren ihre gesellschaftliche Bedeutung.
Der umsatzstärkste Bereich bleibt 2025 weiterhin die Fertignahrung mit Nass- und Trockenfutter sowie Snacks, Katzenmilch etc., mehr als 60 Prozent des Umsatzes im stationären Handel fielen auf dieses Segment.
Seit Ende 1990er Jahre haben sich die Marktanteile im Handel verschoben: Lebensmittelhändler, Drogeriemärkte und Discounter wurden der Hauptabsatzweg für Heimtiernahrung. Mit der Ausbreitung von Franchise-Systemen konnte der Fachhandel jedoch Marktanteile zurückerobern. Hinzu kam der Online-Handel, der im Jahr 2025 einen Marktanteil von knapp 22 Prozent behauptete.

Umsatzentwicklung des deutschen Heimtiermarktes seit dem Jahr 2000 in Millionen Euro pro Jahr. Grafik: ZZF/IVH
Mehr als 33 Millionen Heimtiere in Deutschland

Wie sehr die Menschen in Deutschland das Leben mit tierischen Mitbewohnern zunehmend schätzen, wird auch an der Entwicklung ihrer Zahlen deutlich: Von 20 Millionen im Jahr 2000 stieg die Zahl der Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel auf heute knapp 34 Millionen, hinzu kommen zahlreiche Zierfische und Terrarientiere. In 43 Prozent aller Haushalte werden Heimtiere gehalten.

Entwicklung der deutschen Heimtierpopulation seit dem Jahr 2000. Grafik: ZZF/IVH
Heimtierpopulation in Deutschland 2025
Wie viele Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Vögel leben in Deutschland?

Im Jahr 2025 gab es in 43 Prozent aller Haushalte in Deutschland mindestens ein Heimtier.
Die Deutschen schätzen das Leben mit tierischen Mitbewohnern. Das hat sich im Jahr 2025 erneut bestätigt: Im vergangenen Jahr lebten 33,4 Millionen Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel in Haushalten in Deutschland. Hinzu kamen zahlreiche Zierfische und Terrarientiere. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Erhebung, die das Marktforschungsinstitut Skopos für IVH und ZZF durchgeführt hat (repräsentative Befragung bei 5.000 Haushalten).

33,4 Millionen Heimtiere leben in Haushalten in Deutschland. Grafik: ZZF/IVH
Die Katze ist nach wie vor Deutschlands Heimtier Nummer eins

15,7 Millionen Katzen, 10 Millionen Hunde und 4,4 Millionen Kleintiere
Insgesamt lebten im Jahr 2025 15,7 Millionen Katzen in 24 Prozent der Haushalte. In 43 Prozent aller katzenhaltenden Haushalte waren sogar zwei oder mehr Stubentiger zu Hause.
An zweiter Stelle folgten 10,0 Millionen Hunde in 20 Prozent der Haushalte, davon 43 Prozent Mischlinge. Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und Mäuse kamen auf eine Gesamtzahl von 4,4 Millionen Tieren in 5 Prozent der Haushalte.
Die Zahl der Ziervögel, wie zum Beispiel Sittiche, Kanarienvögel und Kleinpapageien, betrug im Jahr 2025 3,3 Millionen in 3 Prozent der Haushalte. Zudem gab es im selben Zeitraum 2,1 Millionen Aquarien in 4 Prozent und 1,0 Millionen Gartenteiche mit Zierfischen in 2 Prozent der Haushalte in Deutschland sowie 1,0 Millionen Terrarien in 2 Prozent der Haushalte.
- 15,7 Millionen Katzen
- 10,0 Millionen Hunde
- 4,4 Millionen Kleintiere
- 3,3 Millionen Ziervögel
- 2,1 Millionen Aquarien
- 1,0 Millionen Gartenteiche mit Zierfischen
- 1,0 Millionen Terrarien
In 1,4 Prozent der privaten Haushalte werden Homefarming-Tiere wie Hühner und Wachteln gehalten.
Heimtiere bei Familien mit Kindern besonders beliebt

In 43 Prozent der Haushalte lebte 2024 mindestens ein Heimtier, wobei die tierischen Mitbewohner besonders bei Familien mit Kindern beliebt sind (67 Prozent aller Familien mit Kindern haben ein Heimtier).
Zudem nehmen Heimtiere eine wichtige Rolle als Sozialpartner für alleinlebende Personen ein: 28 Prozent der Singles haben ein Heimtier.
Laut Erhebung wurden 2025 in 13 Prozent aller Haushalte mindestens zwei Heimtierarten gehalten.

In 43 Prozent aller Haushalte in Deutschland lebte 2025 mindestens ein Heimtier. Grafik: ZZF/IVH
Viele Heimtiere leben in Mehrpersonenhaushalten

Die meisten Heimtiere in Deutschland leben in Mehrpersonenhaushalten. So liegt der Anteil von Zweipersonenhaushalten bei 35 Prozent, der Anteil von Haushalten mit drei Personen und mehr bei 39 Prozent. Weiterhin leben 26 Prozent der Heimtierhalter in Einpersonenhaushalten.
Alter der Heimtierhalter fast unverändert

Die Altersstruktur von Heimtierhaltern ist über die letzten Jahre nahezu unverändert geblieben. So befanden sich 2025 weiterhin viele Heimtierhalter in ihrer Lebensmitte: 19 Prozent waren 30 bis 39 Jahre alt, 18 Prozent zählten zur Altersklasse 40 bis 49 Jahre und 21 Prozent zu den 50- bis 59-Jährigen. Der Anteil der Tierhalter bis 29 Jahre betrug 17 Prozent. Mit 25 Prozent gehörten die über 60-jährigen Tierhalter weiterhin zur größten Gruppe der Heimtierhalter.














